Unsere Rennstrecke

Unsere Rennstrecke für Glattbahnfahrzeuge befindet sich in Neuruppin in direkter Nachbarschaft des Skaterparks in Neuruppin. Vor vielen Jahren wurde diese gemeinsam mit Vertretern der Stadt Neuruppin eingeweiht und feierlich eröffnet. Die Rennveranstaltungen die dann folgten , waren gut bis sehr gut besucht. Stets haben wir Teilnehmer und Fahrer aus dem gesamten Bundesland Brandenburg und auch aus Sachsen-Anhalt zu Gast gehabt. Von Schwedt bis Stendal konnten wir Automodellsportler in aller Regelmäßigkeit bei uns Willkommen heißen. Daraus haben sich viele Freundschaften im Bereich des Modellsportes entwickelt und halten sogar in vielen Fällen bis heute an. Die gemeinsamen Veranstaltungen haben uns geprägt und sind Aufgrund der vielen positiven Erfahrungen als sehr nachhaltig einzustufen. Die Rennstrecke als solches kann von jedem Interessierten  zu jeder Zeit frei befahren werden. Das Üben gehört zum Handwerk und lässt einen Automodellsportler mit jeder gefahrenen Minute auf dem Parcour immer mehr Routine entwickeln. Vieles wird mit der Zeit besser und die Reaktion kann geübt werden. Die Herausforderung besteht auf der Rennstrecke darin, neben seiner eigenen Rennlinie die der anderen Teilnehmer nicht zu stören. Es ist bei den gefahrenen Geschwindigkeiten im Bereich um die 40 km/h gar nicht einfach sich auf den Gegner oder den Mitfahrer zu konzentrieren. Die Augen haften förmlich am eigenen Modell, ohne den Rest der Rennstrecke überblicken zu können. Deshalb ist das Üben auf der Rennstrecke sehr wichtig. Wer Lust dazu hat, der sollte es auch einfach einmal selbst ausprobieren. Und wenn wir uns einmal die Dauer eines Laufes bei einer Veranstaltung ansehen, dann geht diese selten über 5-6 Minuten hinaus. Das ist für sich genommen selbst bei einem versierten Fahrer eine Herausforderung. Die Konzentration kann gerne einmal nachlassen.

 

Und dann sind Unfälle kaum mehr zu vermeiden. In der Regel laufen diese aber glimpflich ab. Reparieren gehört auch dazu. Ein Verschleiß von Material hat jeder an seinem Fahrzeug zu verzeichnen. Abgefahrene Reifen oder verbrauchtes Öl in den Stoßdämpfern müssen einfach in Kauf genommen werden. Aber da wir ein Hobby betreiben, welches darauf abzielt seine Freizeit sinnvoll zu gestalten, sollte man diesen Umstand also nicht als zu gewichtig werten. Schließlich macht das Schrauben, Verbessern und das Einstellen eins Fahrzeuges sehr viel Spaß. Man lernt viel über die Fahrphysik und die Dynamik dahinter. Jede Veränderung wirkt sich dabei auf das große Ganze aus. es muss dann stets von Neuem getestet werden. Auch die Temperaturen, also das Wetter nimmt sehr starken  Einfluss auf das Fahrverhalten. Wie man daran erkennt, es ist ein komplexes Thema. Je nach dem eigenen Anspruch kann man ein geübter Hobbyfahrer werden oder aber auch sehr ambitioniert mit der Sache umgehen und sich steigern. Die einzigen Grenzen setzt man sich selbst. Wie weit man gehen will, hängt von den eigenen Ideen und dem nötigen Ernst sich mit dem Thema auseinanderzusetzen ab. Doch angefangen haben Alle. So kannst auch Du ein guter Automodellsportler werden.  Ingolf vom MSC